Vergleich für Youngtimerversicherungen

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Normale Kfz-Versicherung oder Youngtimer-Versicherung?

Ein Youngtimer ist ein älteres Auto, das aufgrund seines Alters noch nicht als Oldtimer bezeichnet werden kann, aber schon einen besonderen Wert und Status genießt. Einige Fahrzeuge gelten als besonders beliebte Youngtimer. Bei diesen Wagen ist abzusehen, dass ihr Wert in Zukunft deutlich steigen wird. Wer sich einen Youngtimer anschafft, nutzt diesen in der Regel als Zweitwagen, kann ihn aber genauso als Alltagsfahrzeug gebrauchen.

Aufgrund der eingeschränkten Nutzung und des hohen Wertes ist der Abschluss einer besonderen Youngtimerversicherung sinnvoll. Manche Anbieter haben spezielle Youngtimerversicherungen im Angebot. Ob die Prämien hier günstiger oder teurer als bei üblichen Kfz-Versicherungen sind, hängt von dem individuellen Sachverhalt des Versicherungsnehmers ab. Jedem Fahrzeughalter steht deshalb ebenso die Option offen, eine normale Kfz-Versicherung online abzuschließen.

Aufgrund der unterschiedlichen Konditionen kann ein Vergleich der einzelnen Optionen sinnvoll sein. Zwar sind bei den speziellen Versicherungen für Youngtimer teilweise die sogenannte Allgefahrendeckung mit eingeschlossen. Damit ist das Fahrzeug optimal gegen alle möglichen Gefahren wie beispielsweise auch Betriebs- oder Bruchschäden abgesichert. Zusätzlich sind bei den Versicherungen für die Classic Cars weitere Versicherungsservices im Programm, die genau auf die Ansprüche abgestimmt sind. Jedoch ist dies meist nur für Liebhaberstücke mit einem hohen Marktwert interessant. Herkömmliche Fahrzeugversicherungen bieten grundsätzlich die Haftpflichtversicherung sowie bei Bedarf die Teilkasko- und Vollkaskoversicherung an.

Der größte Vorteil einer Youngtimerversicherung ist neben der günstigen Prämie die Entschädigungszahlung, die sich im Schadensfall nicht nach dem Marktwert, sondern nach dem tatsächlichen Wert des Fahrzeugs richtet, der um einiges höher liegen kann. Darüber hinaus punktet eine Youngtimerversicherung mit einem erweiterten Leistungsspektrum, das genau auf die Anforderungen eines Modern Cars zugeschnitten ist. Zu den weiteren Serviceleistungen können zählen:

  • Restaurierungsversicherung für die Zeit der Arbeiten am Fahrzeug
  • Versicherung zusätzlicher noch nicht eingebauter Bauteile
  • Schäden die beim Transport des Fahrzeugs entstehen, sind mitversichert

Anders als die Kfz-Versicherungen werden die Youngtimerversicherungen ohne Schadenfreiheitsklasse angeboten. Das heißt, es erfolgt im Laufe der Versicherungsdauer keine Hinauf- oder Hinabstufung.

Nachteile klassischer Youngtimerversicherungen

Nicht jeder Wagen ist ein versicherbarer Youngtimer und so sind die Versicherungen in diesem Bereich an bestimmte Bedingungen geknüpft. In der Regel muss der Youngtimerbesitzer auf jeden Fall den Nachweis eines anderen Kraftfahrzeugs, das im Alltag genutzt wird, nachweisen. Darüber hinaus sind einige weitere Anforderungen zu erfüllen:

  • Geleaste oder finanzierte Kraftfahrzeuge sind oft nicht versicherbar
  • Unfallschäden der letzten 3 bis 5 Jahre dürfen nicht vorhanden sein
  • Nutzung nicht als Alltagsauto möglich
  • Jährliche Fahrleistung auf maximal 10.000 Kilometer beschränkt
  • Aktuelles Kurzgutachten muss mit eingereicht werden
  • Zustandsnote darf nicht schlechter als 3 sein
  • Geeigneter Unterstand / Stellplatz muss nachgewiesen werden

Hinsichtlich der Verwendung des Youngtimers machen alle Versicherer Vorgaben: So darf das Classic Car wirklich nur als Zweitwagen genutzt werden. In der Regel gelten Kilometerpauschalen zwischen 5.000 bis zu 10.000 Kilometern jährlich. Einige Versicherer verlangen eines jährliche Fahrleistung von unter 5.000 Kilometern. Der Nachweis eines Alltagsfahrzeugs muss erbracht werden, einige Anbieter verlangen sogar, dass der Erstwagen bei ihrer Gesellschaft versichert ist. Das versicherte Fahrzeug muss aufgrund der Versicherungsbedingungen in einer abgeschlossenen Garage untergestellt werden. Bei einigen Anbietern reicht auch ein Abstellplatz oder ein Carportstellplatz aus.

Voraussetzungen für die Versicherbarkeit

Inzwischen haben manche Anbieter spezielle Youngtimerversicherungen im Programm. Einige Versicherer haben dabei besondere Bedingungen im Angebot, die Beachtung finden sollten. Für normale Kfz-Versicherungen gelten diese Regeln im Normalfall jedoch nicht:

  • Fahrzeugalter zwischen 15 und 30 Jahren
  • Mindestalter des Fahrers ist 20, 25 oder 30 Jahre
  • Fahrzeug erfüllt einen Mindestwert (zum Beispiel ab 25.000 Euro)
  • Erstfahrzeug bzw. Alltagsfahrzeug muss vorhanden sein
  • Erstfahrzeug muss bei gleicher Gesellschaft versichert sein

Nur wenn die Bedingungen der Versicherer erfüllt sind, kann eine günstige Youngtimerversicherung abgeschlossen werden, wo die Besonderheiten des versicherten Fahrzeugs berücksichtigt werden. Um die passende Versicherung zu finden, lohnt ein Vergleich der einzelnen Angebote. Bei vielen Anbietern kann die klassische Youngtimerversicherung durch zusätzliche Optionen und Services ergänzt werden. Für den Großteil der Autos und Motorräder reicht allerdings eine gewöhnliche Kfz-Versicherung.

Entscheidend bei einer Youngtimerversicherung ist, dass sie speziell auf die Bedürfnisse des Fahrzeugs und des Fahrers zugeschnitten sein sollte. Eine gängige Kfz-Versicherung kann die Besonderheiten eines Youngtimerfahrzeugs nicht immer abdecken, so dass hier besonders auf die Zusatzleistungen geachtet werden sollte. Ein Blick in die Versicherungsbedingungen der verschiedenen Anbieter ist bei einem Vergleich daher unumgänglich, nur so können Fallstricke vermieden werden. Wer die verschiedenen Angebote vergleicht, sollte dies vor allem vor dem Hintergrund der eigenen Nutzungsgewohnheiten tun.

Ob bei einem Versicherer alle Voraussetzungen oder nur einige erfüllt werden müssen, ist von den konkreten Bedingungen der Anbieter abhängig. Ab einem bestimmten Fahrzeugwert ist in der Regel immer die Vorlage eines Gutachtens eines unabhängigen Sachverständigen erforderlich. Die ermittelte Zustandsnote muss zwischen 1 und 3 liegen. Die Kosten für das Gutachten trägt der Versicherungsnehmer. Fahrzeuge an denen zu viel gebastelt oder geschraubt wurde, werden häufig von den Versicherern nicht anerkannt, es wird vor allem Wert auf die Verwendung von Originalteilen gelegt. Hier bietet sich für viele Versicherungsnehmer ein Vorteil: Wer bei seinem Auto gern selbst Hand anlegt kann bei einigen Gesellschaften in der Garage lagernde Ersatzteile mit versichern.

Versicherungswert von Klassikern

Youngtimerversicherungen orientieren sich am Wert, Leistungsumfang und an der Verwendung des Youngtimers. Der reine Marktwert eines Youngtimers kann aufgrund des Alters recht niedrig sein. Die Versicherer beziehen aber bei ihrem Versicherungswert die Restaurierung des Wagens mit ein, so dass die im Schadensfall ausbezahlte Summe deutlich höher ausfallen kann. Bei einem Youngtimer stellt sich die Situation anders dar, denn umfangreiche Restaurierungs- und Instandsetzungsarbeiten können dazu führen, dass das Fahrzeug deutlich mehr wert ist, als der eigentliche Marktwert. Die speziellen Youngtimerversicherungen tragen diesem Umstand Rechnung und erstatten im Schadenfall den tatsächlichen Fahrzeugwert und nicht nur den gültigen am Markt erzielbaren Wert. Optional stehen während der Standzeiten oder der Restaurierungsphasen des Wagens weitere Versicherungsleistungen zur Verfügung.

Bei einer herkömmlichen Kfz-Versicherung errechnet sich die von der Versicherung gezahlte Entschädigungssumme aus dem Wiederbeschaffungswert des versicherten Fahrzeugs, sofern es sich um einen Totalschaden handelt. Die Versicherer regulieren die Schäden anhand der gültigen Kosten, die man aufbringen muss, um sich ein ähnliches Fahrzeug zu kaufen. Dabei wird gegebenenfalls noch der Restwert abgezogen, da der Besitzer diesen Wert durch einen Verkauf zusätzlich als Erlös einnehmen kann. Bei kleineren Schäden werden die Aufwendungen entschädigt, die für die Reparatur des Schadens notwendig sind.